.. Mein Vater prägt sich diese Straßen auf seinem Spaziergang besonders ein, weil es dies ist, was mein Vater über alles liebt: Auto fahren. An Dingen vorbei. In Autos steigen und auf den Straßen durchs ganze Land fahren, durch die ganze Welt, so langsam fahren, wie das Gesetz es erlaubt, wenngleich das Gesetz, insbesondere, was Geschwindigkeitsbeschränkungen betrifft, von Edward Bloom nicht eben respektiert wird: Zwanzig in der Stadt ist zu schnell für ihn; Highways sind Wahnsinn. Wie kann man die Welt bei solchen Geschwindigkeiten sehen? Wo müssen die Menschen so dringend hin, daß sie nicht wahrnehmen können, was schon da ist, außerhalb des Autofensters? Mein Vater erinnert sich an die Zeit, als es keine Autos gab. Er erinnerte sich, wie die Menschen zu Fuß gegangen sind. Und er tut es auch - zu Fuß gehen -, trotzdem liebt er das Gefühl, wenn ein Motor knattert, Räder rollen, das Leben in den Fenstern vorne und hinten und auf allen Seiten eingerahmt zu sehen ist. Das Auto ist meines Vaters fliegender Teppich. ..
Daniel Wallace "Big Fish"
вторник, юни 24, 2008
yellow
неска намерих един самотен бял косъм в моите буйни кестеняви коси. какво ли иска да ми каже? :)
петък, юни 06, 2008
green
.. Dan: Tell me the truth.
Pause
Anna: Occasionally ... I have faked it. It's not important, you don't make me come. I come ... you're ... "in the area" ... providing valiant assistance.
Dan: You make me come.
Anna: You're a man, you'd come if the tooth fairy winked at you ..
.. Anna: Dan, please be bigger than that ... jealous. Please be bigger.
Dan: What's bigger than jealousy? ..
Patrick Marber "Closer"
Pause
Anna: Occasionally ... I have faked it. It's not important, you don't make me come. I come ... you're ... "in the area" ... providing valiant assistance.
Dan: You make me come.
Anna: You're a man, you'd come if the tooth fairy winked at you ..
.. Anna: Dan, please be bigger than that ... jealous. Please be bigger.
Dan: What's bigger than jealousy? ..
Patrick Marber "Closer"
понеделник, юни 02, 2008
red
.. Es war einmal ein Vogel. Er besaß ein Paar vollkommener Flügel und glänzende, bunte, wunderbare Federn und war dazu geschaffen, frei am Himmel zu fliegen, denen zur Freude, die ihn sahen.
Eines Tages sah eine Frau diesen Vogel und verliebte sich in ihn. Sie schaute mit vor Staunen offenem Mund seinem Flug zu, ihr Herz schlug schneller, ihre Augen leuchteten, und beide schwebten in vollkommener Harmonie am Himmel. Und sie bewunderte, verehrte, feierte den Vogel.
Aber dann dachte sie: Vielleicht möchte er ferne Gebirge kennenlernen! Und die Frau bekam Angst. Fürchtete, daß sie so etwas mit einem anderen Vogel nie wieder erleben könnte. Und sie wurde neidisch auf den Vogel, der aus eigener Kraft fliegen konnte.
Und sie fühlte sich allein.
Und dachte: "Ich werde dem Vogel eine Falle stellen. Wenn er zurückkommt, wird er nie wieder wegfligen können."
Der Vogel, der auch verliebt war, kam am nächsten Tag zurück, ging in die Falle und wurde in einen Käfig gesteckt.
Die Frau schaute täglich nach dem Vogel. Er war ihre ganze Leidenschaft, und sie zeigte ihn ihren Freundinen, die meinten: "Du hast vielleicht ein Glück." Dennoch vollzog sich eine merkwürdige Veränderung: Seit sie den Vogel besaß und ihn nicht mehr zu erobern brauchte, begann sie das Interesse an ihm zu verlieren. Der Vogel, der nicht mehr fliegen konnte, was den Sinn seines Lebens ausmachte, wurde schwach, glanzlos, häßlich. Die Frau beachtete ihn nicht mehr, fütterte ihn nur noch und reinigte seinen Käfig.
Eines Tages starb der Vogel. Die Frau war tieftraurig und konnte ihn nicht vergessen. Aber sie erinnerte sich dabei nicht an den Käfig, nur an den Tagm an dem sie den Vogel zum ersten Mal gesehen hatte, wie er fröhlich zwischen den Wolken dahinflog.
Hätte sie genauer in sich hineingeschaut, so hätte sie bemerkt, daß das, was sie am Vogel so sehr begeisterte, seine Freiheit war, sein kräftiger Frügelschlag, nicht sein Körper.
Ohne den Vogel verlor auch für die Frau das Leben seinen Sinn, und der Tod klopfte an ihre Tür. -"Wozu bist du gekommen?" fragte sie den Tod. - "Damit du wieder mit dem Vogel zusammen am Himmel fliegen kannst", gab der Tod zur Antwort. "Wenn du ihn hättest fliegen und immer wiederkommen lassen, hättest du ihn geliebt und mehr beweundert; aber nun brauchst du mich, um ihn wiederzusehen." ..
.. Diese Frau hatte keine Freundin? Ausgerechnet sie, die so lange schon in Genf lebte, tagsüber so unterschiedliche Menschen traf, sollte niemanden haben, mit dem sie reden konnte? Da hatte sie ja endlich jemanden getroffen, dem es ging wie ihr - oder, besser gesagt, jemanden, dem es ging wie allen Menschen. ..
.. Aber soll ich dir mal was sagen? Wie verstehen überhaupt nichts. Wir glauben, daß Sex und Ejakulation ein und dasselbe sind, was sie eben gerade nihct sind. Wir lernen nichts dazu, weil wir nicht den Mut haben, der Frau zu sagen: "Lehr mich, deinen Körper zu verstehen. " Wir lernen nichts datu, weil die Frau auch nicht den Mut hat, zu sagen: " Lerne zu verstehen, wie ich bin. " Wir bleiben beim ursprünglichen Fortpflanzungstrieb stehen, und das war's dann. Weißt du, was wichtiger für einen Mann ist als Sex?"
Ich dachte, es sei vielleicht Geld oder Macht, sagte aber nichts.
" Sport. Und weißt du warum? Weil ein Mann den Körper eines anderen Mannes versteht. Dort beim Sport, sieht man den Dialog zwischen Körpern, die sich verstehen. "
" Du bist verrückt. "
" Mag sein. Aber hast du schon einmal überlegt, was die Männer, mit denen du im Bett warst, fühlen? "
" Ja, das habe ich; sie waren alle unsicher. Sie hatten Angst. "
" Schlimmer noch als Angst. Sie waren verletzlich. Sie begriffen nicht recht, was sie taten. Sie wußten nur, daß die Gesellschaft, die Freunde, ihre Frauen es für wichtig hielten. "Sex, Sex, Sex, das ist das Salz des Lebens ", so heißt es überall, in der Werbung, in den Filmen, in den Büchern. Keiner weiß, wovon er redet. Nur daß der Trieb stärker ist als wir alle. " ..
.. " Wie konntest du dich in einer Prostituirte verlieben? "
" Anfangs verstand ich es nicht. Doch jetzt, nachdem ich darüber nachdedacht habe, glaube ich, daß ich mich, da ich wußte, daß dein Körper mir nie allein gehören würde, ganz darauf konzentrieren konnte, deine Seele zu erobern. "
" Und die Eifersucht? "
" Man kann zum Frühling nicht sagen, " hoffentlich kommst du bald und dauerst lange". Man kann nur sagen: "Komm und segne mich mit deiner Hoffnung, und bleib so lange, wie du kannst. " ..
Paulo Coehlo "Elf Minuten"
само няколко от моментите в книгата, които ми се сториха важни, интересни, кореспондиращи с това което чувствам, мисля и считам за ценно. Надявам се да достигнат и до теб. Но книгата си заслужава, дава стахотна и нетипична гледна точка за секса, любовта, приключението и отношенията на хората към тях. такива каквито са и такива каквито трябва да бъдат.
некст стоп: closer на Patrick Marber. пиесата, по която е направен филма.
Eines Tages sah eine Frau diesen Vogel und verliebte sich in ihn. Sie schaute mit vor Staunen offenem Mund seinem Flug zu, ihr Herz schlug schneller, ihre Augen leuchteten, und beide schwebten in vollkommener Harmonie am Himmel. Und sie bewunderte, verehrte, feierte den Vogel.
Aber dann dachte sie: Vielleicht möchte er ferne Gebirge kennenlernen! Und die Frau bekam Angst. Fürchtete, daß sie so etwas mit einem anderen Vogel nie wieder erleben könnte. Und sie wurde neidisch auf den Vogel, der aus eigener Kraft fliegen konnte.
Und sie fühlte sich allein.
Und dachte: "Ich werde dem Vogel eine Falle stellen. Wenn er zurückkommt, wird er nie wieder wegfligen können."
Der Vogel, der auch verliebt war, kam am nächsten Tag zurück, ging in die Falle und wurde in einen Käfig gesteckt.
Die Frau schaute täglich nach dem Vogel. Er war ihre ganze Leidenschaft, und sie zeigte ihn ihren Freundinen, die meinten: "Du hast vielleicht ein Glück." Dennoch vollzog sich eine merkwürdige Veränderung: Seit sie den Vogel besaß und ihn nicht mehr zu erobern brauchte, begann sie das Interesse an ihm zu verlieren. Der Vogel, der nicht mehr fliegen konnte, was den Sinn seines Lebens ausmachte, wurde schwach, glanzlos, häßlich. Die Frau beachtete ihn nicht mehr, fütterte ihn nur noch und reinigte seinen Käfig.
Eines Tages starb der Vogel. Die Frau war tieftraurig und konnte ihn nicht vergessen. Aber sie erinnerte sich dabei nicht an den Käfig, nur an den Tagm an dem sie den Vogel zum ersten Mal gesehen hatte, wie er fröhlich zwischen den Wolken dahinflog.
Hätte sie genauer in sich hineingeschaut, so hätte sie bemerkt, daß das, was sie am Vogel so sehr begeisterte, seine Freiheit war, sein kräftiger Frügelschlag, nicht sein Körper.
Ohne den Vogel verlor auch für die Frau das Leben seinen Sinn, und der Tod klopfte an ihre Tür. -"Wozu bist du gekommen?" fragte sie den Tod. - "Damit du wieder mit dem Vogel zusammen am Himmel fliegen kannst", gab der Tod zur Antwort. "Wenn du ihn hättest fliegen und immer wiederkommen lassen, hättest du ihn geliebt und mehr beweundert; aber nun brauchst du mich, um ihn wiederzusehen." ..
.. Diese Frau hatte keine Freundin? Ausgerechnet sie, die so lange schon in Genf lebte, tagsüber so unterschiedliche Menschen traf, sollte niemanden haben, mit dem sie reden konnte? Da hatte sie ja endlich jemanden getroffen, dem es ging wie ihr - oder, besser gesagt, jemanden, dem es ging wie allen Menschen. ..
.. Aber soll ich dir mal was sagen? Wie verstehen überhaupt nichts. Wir glauben, daß Sex und Ejakulation ein und dasselbe sind, was sie eben gerade nihct sind. Wir lernen nichts dazu, weil wir nicht den Mut haben, der Frau zu sagen: "Lehr mich, deinen Körper zu verstehen. " Wir lernen nichts datu, weil die Frau auch nicht den Mut hat, zu sagen: " Lerne zu verstehen, wie ich bin. " Wir bleiben beim ursprünglichen Fortpflanzungstrieb stehen, und das war's dann. Weißt du, was wichtiger für einen Mann ist als Sex?"
Ich dachte, es sei vielleicht Geld oder Macht, sagte aber nichts.
" Sport. Und weißt du warum? Weil ein Mann den Körper eines anderen Mannes versteht. Dort beim Sport, sieht man den Dialog zwischen Körpern, die sich verstehen. "
" Du bist verrückt. "
" Mag sein. Aber hast du schon einmal überlegt, was die Männer, mit denen du im Bett warst, fühlen? "
" Ja, das habe ich; sie waren alle unsicher. Sie hatten Angst. "
" Schlimmer noch als Angst. Sie waren verletzlich. Sie begriffen nicht recht, was sie taten. Sie wußten nur, daß die Gesellschaft, die Freunde, ihre Frauen es für wichtig hielten. "Sex, Sex, Sex, das ist das Salz des Lebens ", so heißt es überall, in der Werbung, in den Filmen, in den Büchern. Keiner weiß, wovon er redet. Nur daß der Trieb stärker ist als wir alle. " ..
.. " Wie konntest du dich in einer Prostituirte verlieben? "
" Anfangs verstand ich es nicht. Doch jetzt, nachdem ich darüber nachdedacht habe, glaube ich, daß ich mich, da ich wußte, daß dein Körper mir nie allein gehören würde, ganz darauf konzentrieren konnte, deine Seele zu erobern. "
" Und die Eifersucht? "
" Man kann zum Frühling nicht sagen, " hoffentlich kommst du bald und dauerst lange". Man kann nur sagen: "Komm und segne mich mit deiner Hoffnung, und bleib so lange, wie du kannst. " ..
Paulo Coehlo "Elf Minuten"
само няколко от моментите в книгата, които ми се сториха важни, интересни, кореспондиращи с това което чувствам, мисля и считам за ценно. Надявам се да достигнат и до теб. Но книгата си заслужава, дава стахотна и нетипична гледна точка за секса, любовта, приключението и отношенията на хората към тях. такива каквито са и такива каквито трябва да бъдат.
некст стоп: closer на Patrick Marber. пиесата, по която е направен филма.
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